Der Wunsch nach Garantie als Feind des Fortschritts

Der Wunsch nach Garantie als Feind des Fortschritts

Der Druck, Ergebnisse zu liefern, hält viele Menschen davon ab, Risiken einzugehen. Sie halten lieber an bewährten Strategien fest, anstatt neue Wege auszuprobieren. Aber genau die braucht es in dieser zunehmend komplexen Welt. Und das ist erst der Beginn. Denn die zukünftigen Jobs erfordern zunehmend, dass wir unsere einzigartigen menschlichen Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie und divergentes Denken einsetzen. In den nächsten zwei Jahren werden sich laut einer Studie voraussichtlich 42 % der Kernkompetenzen ändern, die für die Ausübung bestehender Jobs erforderlich sind. Unternehmen brauchen also mutige MitarbeiterInnen, die sich kontinuierlich weiterentwickeln und die erforderlichen Fähigkeiten erlernen können. Dazu braucht es wiederum eine Umgebung, in der Experimente und Risiken einzugehen, möglich ist.

Konsistenz als Problem

Konsistenz als Problem

„Gegensätze ziehen sich an“, aber „Gleich und gleich gesellt sich gern“, oder „Große Köpfe denken gleich“, aber „Narren unterscheiden sich selten“, oder „Zu viele Köche verderben den Brei“, aber „Viele Hände machen leichte Arbeit“. Ein jeder dieser Sprüche hat seine Berechtigung und ist richtig – in seinem Kontext gesehen. Zwei gegensätzliche Ideen im Kopf zu haben und zu verschiedenen Zeiten die eine vor der anderen zu bevorzugen, macht Sie aber nicht wankelmütig, es macht Sie stark.

Die Angst vor dem Nichtwissen

Die Angst vor dem Nichtwissen

Zuzugeben etwas nicht zu wissen, fühlt sich für die meisten nicht gut an. Denn viele Menschen tragen das Gefühl in sich, bestimmte Fähigkeiten und Kompetenzen haben zu müssen, von deren richtigen Einsatz andere Menschen abhängig sind. Aber etwas nicht zu wissen, schadet niemanden. Vielmehr ist es die Angst davor, etwas nicht zu wissen, die den eigentlichen Schaden anrichtet.

Es ist nie zu spät, so zu sein, wie Sie gerne wären

Es ist nie zu spät, so zu sein, wie Sie gerne wären

Haben Sie schon einmal nachgezählt, wie oft das Wort „Authentizität“ als Titel in der Ratgeberliteratur aufscheint? Ich habe es aufgegeben, es scheint in den letzten Jahren regelrecht zu explodieren. Die allgemeine Botschaft: Sei du selbst und du wirst erfolgreich sein. Ein logischer Schluss - könnte man meinen. Allerdings finde ich die Aufforderung „man selbst zu sein“ gefährlich, wenn wir es einfach so übernehmen und nicht hinterfragen.

Na, wie sagt man da?

Na, wie sagt man da?

Während viele von uns dazu neigen, sich zwar dankbar in Bezug auf ihr persönliches Leben zu fühlen, kommt der Dankbarkeit am Arbeitsplatz nicht derselbe Stellenwert zu. Dabei ist Dankbarkeit vor allem dort so wichtig: Durch Dankbarkeit drücken Sie nicht nur Wertschätzung aus, sondern Sie vermitteln dem anderen zu einem guten Gefühl - der Sinnhaftigkeit und Bedeutung der eigenen Arbeit. Eigentlich haben die meisten Menschen bereits in der Kindheit gelernt “Danke” zu sagen…

Der Fluch der Prokrastination

Der Fluch der Prokrastination

Menschen schieben seit Jahrhunderten alle möglichen Aufgaben auf. Bereits die griechischen Philosophen wie Sokrates und Aristoteles haben sich mit diesem Phänomen beschäftigt und ein eigenes Wort dafür entwickelten: Akrasia. Akrasia ist der Zustand, in dem Sie gegen Ihr besseres Wissen vorgehen. Sie tun etwas, obwohl Sie wissen, dass Sie etwas anderes tun sollten. Aber warum schieben wir Dinge manches Mal auf und was können Sie konkret dagegen tun?

Gerade jetzt ist Selbstmitgefühl so wichtig

Gerade jetzt ist Selbstmitgefühl so wichtig

Isoliert zu sein, sich alleine zu fühlen und in eine unsichere Zukunft zu blicken, macht etwas mit uns. Statt aber nett zu uns selbst zu sein, behandeln wir uns, wie wir unseren schlimmsten Feind nicht behandeln würden. Es fehlt uns an Selbstmitgefühl. Selbstmitgefühl bedeutet, sich selbst gegenüber freundlich und verständnisvoll zu verhalten, wenn Sie eine schwierige Zeit haben, versagen oder etwas bemerken, das Sie an sich selbst nicht mögen. Anstatt Ihren Schmerz zu ignorieren, sollten Sie ihn wahrnehmen und überlegen, wie Sie besser für sich sorgen können.

Auch Introvertierte können sich im Home Office einsam fühlen

Auch Introvertierte können sich im Home Office einsam fühlen

Warum versuchen manche Menschen gefühlt alles mögliche, nur um Zeit für sich selbst zu haben? Andere hingegen vermeiden Einsamkeit wo und wie es nur geht und sehnen sich nach Gesellschaft. Bisher wurde diese Frage mit den unterschiedlichen Persönlichkeitsaspekten beantwortet. So würden Extravertierte Einsamkeit als schmerzhaft empfinden, während Introvertierte am liebsten alleine sind. Studien zeigen aber nun, dass dieses Denken ein Mythos ist.

Warum es Mut braucht verletzlich zu sein - und warum es sich trotzdem lohnt

Warum es Mut braucht verletzlich zu sein - und warum es sich trotzdem lohnt

Die Angst, dass Menschen Sie oder Ihre Ideen dumm finden könnten oder Ihre Gefühle nicht zu schätzen wissen, führt dazu, dass wir uns verstecken. Wenn Sie aber kurz einen Moment innehalten und tief in sich hineinfühlen, dann werden Sie spüren – Sie werden es wissen – dass es genau diese Momente sind, für die es sich zu leben lohnt. Und dass ohne Verletzlichkeit das Leben nicht annähernd so lebenswert ist, wie es eigentlich sein kann.

Warum Ihre Träume so wichtig für andere sind

Warum Ihre Träume so wichtig für andere sind

Viele Menschen träumen von einer Vision eines besseren Lebens, das von Erfolg und Zufriedenheit geprägt ist. Auf dem Weg dorthin gibt es allerdings viele Hindernisse, Rückschlägen und Misserfolgen, mit denen Sie rechnen müssen. Jeder, der ein großes Ziel erreicht hat, weiß das. Aber er oder sie weiß auch, wie sehr es sich auszahlt dran zu bleiben. Träumen Sie also vom Leben, das Sie erreichen wollen. Träumen Sie von dem Unterschied, den Sie machen wollen. Träumen Sie von der Person, die Sie sein wollen. Träumen Sie, um sich selbst zu überraschen. Träumen Sie, um anderen zu zeigen, wozu sie fähig sind. Es gibt keine Entschuldigung nicht zu träumen. Es gibt vielleicht Gründe, warum Sie mit dem Träumen aufgehört haben. Die gute Nachricht: Sie können das schnell wieder ändern.

Schützen Sie sich und andere vor dem Unhöflichkeitsvirus

Schützen Sie sich und andere vor dem Unhöflichkeitsvirus

Was ist Ihnen wirklich wichtig? Oder anders gefragt: Wie sehen Sie sich persönlich? Wie würden Sie sich eigentlich beschreiben? Zugegeben, diese Fragen sind nicht einfach zu beantworten. Selbst wenn Sie sich solche oder ähnliche Fragen noch nie bewusst gestellt haben, geben Sie jeden Tag alleine durch die Art und Weise, wie Sie auftreten und wie Sie sich verhalten, eine Antwort darauf. Ihre persönliche Haltung, Ihre Kommunikation, Ihre Aktionen, aber vor allem Ihr Umgang mit anderen, bestimmt letztlich Ihre Zufriedenheit und Ihren Erfolg.

Stellen Sie Kindern bloß nicht diese Frage!

Stellen Sie Kindern bloß nicht diese Frage!

Es ist durchaus möglich, dass der Job, den Sie später machen werden, noch nicht einmal existiert. Denn die Welt zeigt gerade, wie schnell sie sich ändern kann. Alte Industrien verschwinden und neue entstehen in einem Tempo, das schneller ist als je zuvor. Umso wichtiger ist es, dass wir Arbeit als etwas sehen, das wir tun, und nicht als etwas, das uns definiert.

Heidi gegen Howard. Oder: Über die Sache mit der Zuschreibung

Heidi gegen Howard. Oder: Über die Sache mit der Zuschreibung

Heute ist Weltfrauentag. Eine aktuelle Studie zeigt, dass erst 2051 gleich viele Frauen wie Männer an Konzernspitzen stehen, wenn sich am Tempo nichts ändert. Ein Grund dafür sind antiquierte Rollenbilder, die sich hartnäckig halten. Von Frauen wird erwartet, dass sie fürsorglich, warmherzig, ehrerbietig, emotional, einfühlsam usw. sind. Männer andererseits gelten als selbstbewusst, rational, kompetent und objektiv. Das führt dazu, dass ein Mann allgemein als bessere Führungskraft gesehen wird. Das ist aber ein großes Problem, weil dadurch viele Chancen und Fähigkeiten verloren gehen. Warum ich trotzdem nicht dazu aufrufe, automatisch Frauen zu bevorzugen, erfahren Sie in diesem Beitrag

Ist es wirklich so falsch Recht zu haben?

Ist es wirklich so falsch Recht zu haben?

Es mag schwer sein es zuzugeben im Unrecht zu sein. Aber zu glauben, dass Sie immer richtig liegen, ist gefährlich. Denn der Unterschied zwischen dem, was ist und dem, was ich denke, das ist, kann sehr schwer sein. Denn die eigenen Gedanken können äußerst überzeugend sein.
Ruinieren Sie nicht Ihren Ruf und belasten Sie Ihr Team, indem Sie denken, Sie wüssten alles besser als alle anderen. Erkennen Sie lieber, dass das einzige, das Sie wirklich wissen sollten, die Tatsache ist, dass keiner von uns alles weiß oder immer richtig liegt.

Wenn die eigenen vier Wände zum Gefängnis werden

Wenn die eigenen vier Wände zum Gefängnis werden

Das Virus hat weltweit Menschen vor vollkommen neue Herausforderungen gestellt. Der Arbeitskontext ist schwieriger geworden. Viele Unternehmen mussten ihre Mitarbeitenden in Kurzarbeit schicken oder gar entlassen. Das hat den Druck auf die verbleibenden Beschäftigten zusätzlich erhöht. Auch sind die Grenzen zwischen unserer Arbeit und unserem Privatleben verschwommen. Ein großes Problem der Pandemie ist, dass wir einfach nicht erkannt haben, wie schwierig die Umstände für alle tatsächlich sind...

Würden Sie stehen bleiben und helfen?

Würden Sie stehen bleiben und helfen?

Während ich in meiner Arbeit unter normalen Bedingungen Wachstumsmöglichkeiten für Innovation und Kreativität schaffe, ist es zurzeit die Suche nach Sicherheit, Stabilität und Motivation, die die Menschen beschäftigt. Sie stellen neue Fragen und fordern gerade von ihren Führungskräften mehr Verantwortung zu übernehmen. Sie wollen, dass ihnen zugehört wird. Das Navigieren durch die psychischen, physischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie ist kompliziert und ruft eine Reihe unterschiedlicher, oft widersprüchlicher Emotionen hervor. Emotionale Intelligenz ist jetzt mehr denn je notwendig.

Wollen Sie wirklich die Gefühle eines Toten haben?

Wollen Sie wirklich die Gefühle eines Toten haben?

Als Antwort auf meinem letzten Artikel, in dem ich über Corona-Müdigkeit schrieb, habe ich etliche Nachrichten von Menschen bekommen, die einfach nur ihre Erleichterung ausgedrückt haben. Menschen, die bis dahin dachten, dass sie alleine mit Gefühlen der Angst, der Verzweiflung, den Schuldgefühlen wären. Das hat mir wieder gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir offen miteinander reden. Nur dann können wir uns auch gegenseitig unterstützen. Das Problem dabei ist, dass wir in unserer Gesellschaft gelernt haben, dass wir nur gute Gefühle haben dürfen. Aber ist das überhaupt möglich? Und wenn ja, wollen wir das wirklich?

Bitte nicht noch einen virtuellen Kaffee...

Bitte nicht noch einen virtuellen Kaffee...

Irgendwann wird auch diese Pandemie so gut wie überstanden sein. Aber niemand kann genau sagen, wie lange es bis dahin noch dauern wird. Das führt dazu, dass die Motivation und die Energie bei vielen von uns verloren gegangen ist. Es herrscht eine Art kollektive Müdigkeit. Damit Sie aus diesem Teufelskreis herausfinden, müssen Sie Ihre Energie wieder zum Fließen bringen. Akzeptieren Sie niemals, dass Ihre und die Motivation Ihrer Mitarbeiter und Kollegen verloren geht. Denn dann kann sich auch nicht das Gefühl der Erschöpfung und Ermüdung ausbreiten. Und die Arbeit wird auch nicht mehr als eintönig und langweilig empfunden.

Was geschah, als ich beschloss perfekt zu sein

Was geschah, als ich beschloss perfekt zu sein

Die Werbung sagt uns, was wir kaufen müssen, um geliebt, akzeptiert oder erfolgreich zu sein. Unser Schulsystem lehrt uns, dass wir nur gut sind, wenn unsere Noten zufriedenstellend sind. Unsere Eltern deuten vielleicht an, dass sie großartig finden, wenn wir den Uni-Abschluss machen. Die sozialen Medien, die unser Leben durchdringen, vermitteln uns das Gefühl, dass unsere Wertigkeit gleichzusetzen ist mit der Anzahl unserer Follower. Was auch immer der Grund sein mag, für viele von uns ist unser Selbstwert an unsere Leistungen und Besitztümer gebunden. Sobald wir versagen, sinkt unser Selbstwert auf ein Minimum. Es hat Jahre gedauert, bis ich selbst den Glauben abgelegt habe, nicht gut genug zu sein. Diese Tipps haben mir geholfen und ich hoffe, dass Sie bei Ihnen vielleicht auch funktionieren.