Die meisten Menschen wissen nicht, was sie für andere gewesen sind. Sie können es auch gar nicht wissen, denn wer mittendrin steht, sieht bekanntlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Warum ein Danke deshalb oft zu wenig ist und was man stattdessen zurückgeben kann.
Warum die beste Idee nie zur Abstimmung kommt
Der Mann und das Chamäleon
Es gibt eine Untersuchung darüber, was Fotografieren mit der Erinnerung macht, und ihr erstes Ergebnis bestätigt genau das, was Sie vermuten. Das zweite hat mir einen Sommer lang die Laune verdorben und erklärt nebenbei, warum in Ihrem Unternehmen gerade alles mitgeschrieben wird und sich trotzdem niemand erinnert.
Wie man Paprika richtig schneidet
Warum ich aufgehört habe, schlechte Gefühle für ein gutes Zeichen zu halten
Der gefährlichste Moment ist der, in dem alles funktioniert
Die Enttäuschung, die niemand verursacht hat
Wie oft sind Sie schon von einer Person enttäuscht worden, die gar nicht wusste, dass Sie so denken? Warum das ausgerechnet in unseren engsten Arbeitsbeziehungen passiert, was ein fast grausames Londoner Experiment darüber verrät und welche unangenehme Frage in Meetings mehr löst als jedes Feedbackgespräch.
Warum ein voller Kalender Ihre besten Entscheidungen sabotiert
„Ich delegiere nichts mehr. Ich bin zu müde dafür.“ Als eine Klientin mir das sagte, brauchte ich einen Moment, um zu merken, wie verkehrt dieser Satz ist und wie viel er über unsere vollen Kalender verrät. Über eine Erschöpfung, die kein Zeitproblem ist, und über die eine Frage, die ein lückenloser Kalender zuverlässig verhindert.
Was im Schweigen wächst
Was zwei Minuten Warten an der Supermarktkasse über mich offenbarten
Warum ich niemals „Wir müssen reden“ sage
Der Fehler, den kluge Menschen beim Entscheiden machen
Wir treffen täglich hunderte Entscheidungen und die meisten davon treffen wir falsch. Das Problem ist nicht, dass wir schlechte Entscheider sind, sondern weil wir zu viel von unserem besten Denken für die falschen Momente aufbrauchen. Die Forschung zur Entscheidungsmüdigkeit ist gut bekannt. Was kaum jemand daraus zieht, ist die eigentlich unbequeme Schlussfolgerung.
Die Lüge vom verdienten Glück
Menschen mit hohem Leistungsdrang sind erfolgreicher, oder? In gewisser Hinsicht stimmt das. Es hat allerdings einen Haken und einen Preis. Eine Studie der University of Michigan zeigt, dass wer seinen Selbstwert an Leistung koppelt, gestresster, depressiver und paradoxerweise weniger erfolgreich ist. Aber das eigentliche Problem liegt woanders.
Der Pavian-Effekt: Was Machtdemonstrationen über uns verraten
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem wichtigen Meeting. Die Diskussion läuft heiß, und plötzlich erhebt jemand die Stimme. Mit lauten Worten und großem Gestus zieht diese Person die Aufmerksamkeit auf sich, dominiert den Raum, lässt keinen Widerspruch zu. Es wirkt beeindruckend – zumindest auf den ersten Blick.
Manchmal etwas zu viel
Was wir Empathie nennen, ist oft etwas anderes
In Bewerbungsgesprächen taucht es so zuverlässig auf wie die Frage nach Stärken und Schwächen: Empathie. Jeder hat sie, jeder schätzt sie und jeder möchte von ihr umgeben sein. Aber wenn ich nach fünfzehn Jahren eines gelernt habe, dann dass die Menschen, die glauben empathisch zu sein, es meistens nicht sind. Sie leiden mit. Und das ist etwas völlig anderes, mit völlig anderen Konsequenzen.
Warum sich ausgerechnet die produktivsten Menschen oft für unproduktiv halten
Die eine Frage, die schwierige Entscheidungen leichter macht
Wir erzählen uns gern, dass schwierige Entscheidungen mehr Zeit brauchen, mehr Daten, mehr Analyse. Aber die Forschung zeigt etwas anderes: Meistens wissen wir bereits, was zu tun ist. Was uns fehlt, ist nicht Information, sondern etwas anderes. Und es gibt eine Frage, die einen wichtigen inneren Knoten oft erstaunlich schnell löst.
Dieser Satz macht mehr kaputt als jede Deadline
„Das können Sie ja selbst organisieren" ist einer der wohlmeinendsten Sätze im modernen Arbeitsleben. Und einer der gefährlichsten. Was nach Vertrauen klingt, wird zunehmend zur eleganten Form des Alleinlassens. Über die Verwechslung von Autonomie mit Isolation, und warum die beste Arbeit die ist, die wir nicht allein tun müssen.
Die Frage vor allen Vorsätzen
Die meisten Neujahrsvorsätze sterben am 13. Januar 2026. Forscher nennen diesen Tag „Quitter's Day“: den Tag des Aufgebens. Aber hier ist die befreiende Nachricht: Das Problem sind nicht Sie. Es ist die Art, wie wir generell über Veränderung nachdenken. Neueste Studien zeigen, dass Menschen, die erfolgreich neue Gewohnheiten etablieren, etwas fundamental anders machen als der Rest. Und es hat nichts mit Willenskraft zu tun. Es beginnt mit einer Frage, die Sie sich vermutlich noch nie gestellt haben.





















52 Montage. 52 Chancen neu zu beginnen.
Ein Buch zum Durchblättern, Anstreichen, Wiederfinden. Zum Begleiten durch ein ganzes Jahr – oder zum Aufschlagen genau dann, wenn Sie einen neuen Impuls brauchen.