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Die meisten Menschen wissen nicht, was sie für andere gewesen sind. Sie können es auch gar nicht wissen, denn wer mittendrin steht, sieht bekanntlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Warum ein Danke deshalb oft zu wenig ist und was man stattdessen zurückgeben kann.
Unternehmen klagen über Innovationsmüdigkeit und verbessern sich gleichzeitig ununterbrochen. Beides stimmt. Allerdings wird nur das eine gezählt. Der Grund dafür liegt aber nicht dort, wo ich ihn jahrelang gesucht habe.
Es gibt eine Untersuchung darüber, was Fotografieren mit der Erinnerung macht, und ihr erstes Ergebnis bestätigt genau das, was Sie vermuten. Das zweite hat mir einen Sommer lang die Laune verdorben und erklärt nebenbei, warum in Ihrem Unternehmen gerade alles mitgeschrieben wird und sich trotzdem niemand erinnert.
Über manche Bemerkungen lachen wir und halten sie noch am selben Abend für erledigt. Ein paar Wochen später tauchen sie dann plötzlich wieder im Kopf auf, nur klingen sie inzwischen wie die eigene Stimme. Warum ausgerechnet diese Sätze zurückkommen, weiß die Psychologie seit den Fünfzigerjahren.
Über kontrollierende Menschen gibt es eine bequeme Theorie: Sie wollen Macht. Die Forschung erzählt eine andere Geschichte, Und die ist deutlich unbequemer, weil sie alle betrifft, die es gut meinen.
Von außen ist Vielseitigkeit von Flucht kaum zu unterscheiden. Manchmal nicht einmal von innen. Woran Sie den Unterschied zwischen Breite und Rastlosigkeit erkennen und warum der berühmteste Essay über Füchse und Igel etwas ganz anderes sagt, als alle zitieren, lesen Sie hier.
Gute Ideen sterben in alten Unternehmen selten an einem Nein. Sie sterben an einer Jahreszahl, und wir nennen das Widerstand, Betonköpfe oder fehlenden Mut. Diese Erklärung ist bequem und in den meisten Fällen falsch. Vor allem, weil sie übersieht, wer die Jahreszahl beim nächsten Mal sagt.
Wenn es wehtut, wächst du. Der Satz stimmt – nur nicht immer, und man merkt ihm nicht an, wann er gerade nicht stimmt. Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, wovor er uns schützt.
Nicht jede gute Entscheidung geht gut aus. Und nicht jedes gute Ergebnis beweist eine gute Entscheidung. Genau da beginnt echtes Lernen.

Die meisten Entscheidungen, mit denen wir uns quälen, sind längst gefallen. Was fehlt, ist selten der Mut. Über die Aufführung der Sorgfalt und darüber, warum Verschieben sich so viel besser anfühlt als Entscheiden.