Es renkt sich ein

Es renkt sich ein

Es gibt eine Erfahrung, die fast jeder aus dem Berufsleben kennt und die kaum jemand ausspricht: die Rückkehr. Man war ein paar Monate fort, natürlich mit Genehmigung und guten Gründen, und als man wiederkommt, ist der eigene Platz noch da. Nur ist er nicht mehr derselbe. Die Vorhaben laufen ohne einen, Entscheidungen sind gefallen. Niemand hat einem etwas weggenommen, und für alles gibt es einen Grund, gegen den sich nichts sagen lässt. Und irgendwann fragt man einen einzigen Menschen, ob man sich das alles nur einbildet. Warum diese Frage in solchen Geschichten fast immer fällt, und was passiert, wenn jemand darauf „Nein, ich sehe es auch“ antwortet und dann zum Abwarten rät, davon handelt der neue Essay. Er beginnt bei einer Nachricht, die ich beantwortet habe, und endet bei dem, was mein richtiger Rat sie gekostet hat.

Das Alter, das niemand zählt

Das Alter, das niemand zählt

Es gibt einen Satz, der in manchen Unternehmen jede neue Idee beerdigt, ohne dass je ein Nein fällt: „Das haben wir schon einmal versucht.“ Wer ihn hört, hält die Menschen, die ihn sagen, schnell für mutlos, für bequem, für Bremser. Ich habe das auch getan, lange und mit einer gewissen Genugtuung. Warum dieses Urteil bequem ist und trotzdem falsch, und was in Organisationen wirklich geschieht, wenn die Vergangenheit selbst zum Argument wird, davon handelt der neue Essay. Er enthält eine Geschichte über eine Erinnerung, die sich als etwas herausstellte, das nie passiert ist. Und ein Urteil, das ich zurücknehmen musste: mein eigenes.

Die gefüllte Zeit: Wenn das Meeting zu Ende ist und der Termin weiterläuft

Die gefüllte Zeit: Wenn das Meeting zu Ende ist und der Termin weiterläuft

Es gibt eine Erfahrung, die fast jeder aus dem Berufsleben kennt und die kaum jemand ausspricht: den Termin, der eigentlich zu Ende ist und trotzdem weiterläuft. Das Gespräch, in dem längst alles gesagt wurde und das man dennoch nicht verlassen darf. Wir füllen diese Zeit dann. Mit irgendetwas. Und wir tun so, als wäre das die Arbeit gewesen. Warum die Dauer einer Sitzung so heilig ist, dass wir sie lieber mit Belanglosem füllen, als sie freizugeben, davon handelt der neue Essay. Er beginnt bei einem Wort und endet an einer Stelle, die ich nicht kommen sah.