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Stöbern Sie doch in der Zwischenzeit ein wenig in den bisherigen Blog-Beiträgen und lassen Sie sich inspirieren. Viel Spaß beim Lesen!
Ihre,
Ingrid Gerstbach
Aktuelle Beiträge im Montagsimpuls:
Gute Ideen sterben in alten Unternehmen selten an einem Nein. Sie sterben an einer Jahreszahl, und wir nennen das Widerstand, Betonköpfe oder fehlenden Mut. Diese Erklärung ist bequem und in den meisten Fällen falsch. Vor allem, weil sie übersieht, wer die Jahreszahl beim nächsten Mal sagt.
Wenn es wehtut, wächst du. Der Satz stimmt – nur nicht immer, und man merkt ihm nicht an, wann er gerade nicht stimmt. Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, wovor er uns schützt.
Nicht jede gute Entscheidung geht gut aus. Und nicht jedes gute Ergebnis beweist eine gute Entscheidung. Genau da beginnt echtes Lernen.
Wie oft sind Sie schon von einer Person enttäuscht worden, die gar nicht wusste, dass Sie so denken? Warum das ausgerechnet in unseren engsten Arbeitsbeziehungen passiert, was ein fast grausames Londoner Experiment darüber verrät und welche unangenehme Frage in Meetings mehr löst als jedes Feedbackgespräch.
„Ich delegiere nichts mehr. Ich bin zu müde dafür.“ Als eine Klientin mir das sagte, brauchte ich einen Moment, um zu merken, wie verkehrt dieser Satz ist und wie viel er über unsere vollen Kalender verrät. Über eine Erschöpfung, die kein Zeitproblem ist, und über die eine Frage, die ein lückenloser Kalender zuverlässig verhindert.
Es gibt einen Satz, den ich als Beraterin bekämpfen soll und den ich neulich selbst gesagt habe. Die meisten halten ihn für Bequemlichkeit oder Sturheit. Inzwischen glaube ich, dass dahinter etwas ganz anderes steckt. Und dass genau dieses Missverständnis erklärt, warum so viele Veränderungen scheitern.
Über emotionale Manipulation gibt es unzählige Checklisten, Bücher und Kurse mit Warnzeichen, rote Flaggen, typische Sätze. Aber wenn Sie mit Menschen sprechen, die wirklich in solchen Beziehungen waren (beruflich oder privat), hören Sie selten, dass sie nichts gemerkt hätten. Das Erkennen ist fast nie das Problem. Worüber wir kaum sprechen, ist das, was zwischen dem Erkennen und dem Handeln liegt. Aristoteles hatte dafür einen Namen. Und er erklärt mehr über uns, als mir lieb ist.
Sie sprechen mit Kollegen ausführlich über „Prozessoptimierung“. Aber nie darüber, dass Sie diesem Team nicht mehr vertrauen. Sie diskutieren mit Ihrer Partnerin eine Stunde über die neue Küche. Aber nicht darüber, dass Sie sich einsam fühlen. Warum wir das tun und was mir dabei geholfen hat aufzuhören.
Fast jeder kennt diesen Moment: ein kleiner Stich, ein Satz, der nicht ganz stimmt, und der beruhigende Gedanke, es sei vielleicht nicht so wichtig. Was in den Wochen danach wirklich passiert, ist fast immer das Gegenteil dessen, was wir hoffen.

Von außen ist Vielseitigkeit von Flucht kaum zu unterscheiden. Manchmal nicht einmal von innen. Woran Sie den Unterschied zwischen Breite und Rastlosigkeit erkennen und warum der berühmteste Essay über Füchse und Igel etwas ganz anderes sagt, als alle zitieren, lesen Sie hier.