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Ich freue mich darauf, ab nun mit Ihnen meine Gedanken und Impulse zu teilen.
Stöbern Sie doch in der Zwischenzeit ein wenig in den bisherigen Blog-Beiträgen und lassen Sie sich inspirieren. Viel Spaß beim Lesen!
Ihre,
Ingrid Gerstbach
Aktuelle Beiträge im Blog:
Fast jeder kennt diesen Moment: ein kleiner Stich, ein Satz, der nicht ganz stimmt, und der beruhigende Gedanke, es sei vielleicht nicht so wichtig. Was in den Wochen danach wirklich passiert, ist fast immer das Gegenteil dessen, was wir hoffen.
Lange dachte ich, Disziplin sei eine Eigenschaft. Etwas, das man hat oder nicht hat. Etwas, das mit Härte zu tun hat, mit Willenskraft, mit Verzicht. Bis ich verstanden habe, dass die diszipliniertesten Menschen, die ich kenne, sich nicht quälen. Sie tun etwas ganz anderes.
Wir reden viel über Erschöpfung, über Burnout und über die Frage, warum wir nicht aufhören können. Ich glaube, wir reden über das Falsche. Es geht um etwas, das in zwei Minuten Wartezeit zu sehen ist und das unbequemer ist als jede Diagnose.
Warum halten kluge Menschen an Projekten, Entscheidungen oder Beziehungen fest, obwohl sie längst spüren, dass es nicht mehr trägt? Meist wissen sie sehr genau, was los ist. Nur ist das Aufhören oft nicht der Teil, der am meisten weh tut.
In Meetings setzt sich nicht durch, was am meisten durchdacht ist, sondern etwas anderes. Und das hat Folgen, die mich an meiner Arbeit zweifeln ließen.
Die unbequemste Einsicht aus über zwanzig Jahren Beratung und warum sie nichts mit den anderen zu tun hat.
Diese drei Worte sind die Hölle der Kommunikation. Was ich stattdessen tue und was ich dabei über Macht gelernt habe.
Wir treffen täglich hunderte Entscheidungen und die meisten davon treffen wir falsch. Das Problem ist nicht, dass wir schlechte Entscheider sind, sondern weil wir zu viel von unserem besten Denken für die falschen Momente aufbrauchen. Die Forschung zur Entscheidungsmüdigkeit ist gut bekannt. Was kaum jemand daraus zieht, ist die eigentlich unbequeme Schlussfolgerung.
Menschen mit hohem Leistungsdrang sind erfolgreicher, oder? In gewisser Hinsicht stimmt das. Es hat allerdings einen Haken und einen Preis. Eine Studie der University of Michigan zeigt, dass wer seinen Selbstwert an Leistung koppelt, gestresster, depressiver und paradoxerweise weniger erfolgreich ist. Aber das eigentliche Problem liegt woanders.
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem wichtigen Meeting. Die Diskussion läuft heiß, und plötzlich erhebt jemand die Stimme. Mit lauten Worten und großem Gestus zieht diese Person die Aufmerksamkeit auf sich, dominiert den Raum, lässt keinen Widerspruch zu. Es wirkt beeindruckend – zumindest auf den ersten Blick.
