Schreiben Sie uns bitte eine kurze Nachricht und wir schicken Ihnen diesen direkt zu!
In der Zwischenzeit schmökern Sie doch in meinem Blog.
Wenn Leistung nachlässt, suchen wir die Ursache im Menschen. Wir halten das oft für eine Aussage über seinen Charakter. In den meisten Fällen, die ich sehe, ist es eine Aussage über etwas anderes. Über Verantwortung ohne Lenkrad lesen Sie in diesem Artikel.
Wann haben Sie zuletzt etwas gelernt, das einer Ihrer eigenen Erfahrungen widersprach? Falls Ihnen nichts einfällt, liegt das vermutlich weniger an Sturheit, als Sie denken. Es hat mit einem sehr kurzen Satz zu tun, den erfahrene Menschen jeden Tag sagen, und mit einem Waldbrand in Montana, den eine Gruppe junger Männer für ein Zehn-Uhr-Feuer hielt.
Wenn jemand sagt, etwas sei zu teuer, fangen die meisten an zu suchen, was sie noch hergeben könnten. Ich habe das einen ganzen Abend lang getan und bin am Ende bei etwas gelandet, das nie zur Debatte stand. Wonach ich in Wahrheit gesucht habe, steht im ganzen Artikel.
In fast jeder Besprechung sitzen Menschen, die einen Vorschlag für falsch halten und trotzdem schweigen. Ich dachte lange, das sei eine Frage des Mutes und ich stünde auf der richtigen Seite. Ein Soziologe hat mir beides abgenommen. Der ganze Montagsimpuls ↓
Wir wünschen uns Anerkennung, seit wir Kinder sind, und hören nie ganz damit auf. Trotzdem gibt es Lob, das uns seltsam leer zurücklässt, obwohl es warm und reichlich daherkommt. Und gerade das macht es leer. Woran Sie den Unterschied erkennen, bei anderen und bei sich selbst, lesen Sie hier.
Die meisten Entscheidungen, mit denen wir uns quälen, sind längst gefallen. Was fehlt, ist selten der Mut. Über die Aufführung der Sorgfalt und darüber, warum Verschieben sich so viel besser anfühlt als Entscheiden.
Die meisten Menschen wissen nicht, was sie für andere gewesen sind. Sie können es auch gar nicht wissen, denn wer mittendrin steht, sieht bekanntlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Warum ein Danke deshalb oft zu wenig ist und was man stattdessen zurückgeben kann.
Unternehmen klagen über Innovationsmüdigkeit und verbessern sich gleichzeitig ununterbrochen. Beides stimmt. Allerdings wird nur das eine gezählt. Der Grund dafür liegt aber nicht dort, wo ich ihn jahrelang gesucht habe.
Es gibt eine Untersuchung darüber, was Fotografieren mit der Erinnerung macht, und ihr erstes Ergebnis bestätigt genau das, was Sie vermuten. Das zweite hat mir einen Sommer lang die Laune verdorben und erklärt nebenbei, warum in Ihrem Unternehmen gerade alles mitgeschrieben wird und sich trotzdem niemand erinnert.

Wir halten unseren Ärger über andere gern für Menschenkenntnis. Dabei sucht er sich seine Ziele mit einer Treffsicherheit aus, die eigentlich verdächtig ist. Was das mit einem Eisbären aus dem Jahr 1863 zu tun hat und welche Frage ich mir seither stelle, wenn mich etwas mehr ärgert, als es eigentlich sollte, steht im heutigen Montagsimpuls.