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In der Zwischenzeit schmökern Sie doch in meinem Blog.
In fast jeder Besprechung sitzen Menschen, die einen Vorschlag für falsch halten und trotzdem schweigen. Ich dachte lange, das sei eine Frage des Mutes und ich stünde auf der richtigen Seite. Ein Soziologe hat mir beides abgenommen. Der ganze Montagsimpuls ↓
Wir wünschen uns Anerkennung, seit wir Kinder sind, und hören nie ganz damit auf. Trotzdem gibt es Lob, das uns seltsam leer zurücklässt, obwohl es warm und reichlich daherkommt. Und gerade das macht es leer. Woran Sie den Unterschied erkennen, bei anderen und bei sich selbst, lesen Sie hier.
Die meisten Entscheidungen, mit denen wir uns quälen, sind längst gefallen. Was fehlt, ist selten der Mut. Über die Aufführung der Sorgfalt und darüber, warum Verschieben sich so viel besser anfühlt als Entscheiden.
Die meisten Menschen wissen nicht, was sie für andere gewesen sind. Sie können es auch gar nicht wissen, denn wer mittendrin steht, sieht bekanntlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Warum ein Danke deshalb oft zu wenig ist und was man stattdessen zurückgeben kann.
Unternehmen klagen über Innovationsmüdigkeit und verbessern sich gleichzeitig ununterbrochen. Beides stimmt. Allerdings wird nur das eine gezählt. Der Grund dafür liegt aber nicht dort, wo ich ihn jahrelang gesucht habe.
Es gibt eine Untersuchung darüber, was Fotografieren mit der Erinnerung macht, und ihr erstes Ergebnis bestätigt genau das, was Sie vermuten. Das zweite hat mir einen Sommer lang die Laune verdorben und erklärt nebenbei, warum in Ihrem Unternehmen gerade alles mitgeschrieben wird und sich trotzdem niemand erinnert.
Über manche Bemerkungen lachen wir und halten sie noch am selben Abend für erledigt. Ein paar Wochen später tauchen sie dann plötzlich wieder im Kopf auf, nur klingen sie inzwischen wie die eigene Stimme. Warum ausgerechnet diese Sätze zurückkommen, weiß die Psychologie seit den Fünfzigerjahren.
Über kontrollierende Menschen gibt es eine bequeme Theorie: Sie wollen Macht. Die Forschung erzählt eine andere Geschichte, Und die ist deutlich unbequemer, weil sie alle betrifft, die es gut meinen.
Von außen ist Vielseitigkeit von Flucht kaum zu unterscheiden. Manchmal nicht einmal von innen. Woran Sie den Unterschied zwischen Breite und Rastlosigkeit erkennen und warum der berühmteste Essay über Füchse und Igel etwas ganz anderes sagt, als alle zitieren, lesen Sie hier.

Wenn jemand sagt, etwas sei zu teuer, fangen die meisten an zu suchen, was sie noch hergeben könnten. Ich habe das einen ganzen Abend lang getan und bin am Ende bei etwas gelandet, das nie zur Debatte stand. Wonach ich in Wahrheit gesucht habe, steht im ganzen Artikel.