Was passiert, wenn Sie Verantwortung für Ihr Handeln übernehmen?

Das gesamte Arbeitsleben bewegt sich so schnell, dass wir gar nicht nachkommen, die Anforderungen, denen wir gegenüberstehen, in ihrer Gänze zu erfüllen. Je wichtiger und dringender dann noch etwas zu erledigen ist, desto größer wird der Stress. Das führt zu mehr Fehlern. Und diese führen wiederum zu noch mehr Stress. Ein Teufelskreis.

Wenn Fehler passieren, verlieren wir schnell das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten, in unser Können und in unsere Kraft. Oft verhalten wir uns bei einem vermeintlichen Scheitern defensiv und suchen nach einer Entschuldigung oder jemanden, dem wir die Schuld zuschieben können. Wir versuchen so aus der Starre zu kommen und vor uns selbst besser dazustehen. Wir wollen auf jeden Fall vermeiden, dass wir uns schämen, bedroht, verletzlich oder unfähig fühlen. Zu lernen, wie wir mit (vermeintlichen) Misserfolgen umgehen können, führt dazu, dass wir aufhören zu denken, dass wir selbst der Fehler sind.

Der Unterschied zwischen produktivem und unproduktivem Denken

Kennen Sie diesen Witz? “Du warst bei mir als es mir schlecht ging und als ich im Krankenhaus aufwachte. Du warst auch bei mir, als ich pleite ging. Verschwinde, Du bringst Unglück!" Das ist ein perfektes Beispiel für unproduktives Denken. Wir schieben den anderem die Schuld in die Schuhe und geben so all die Verantwortung und damit auch die Macht für unser Handeln ab.

Bei einer produktiven Denkweise nutzen wir unsere Zeit, unsere Energie und unsere Fähigkeiten, optimal. Wir machen so das Beste aus dem, was uns zur Verfügung steht. Menschen mit einer positiven Einstellung wissen, dass sie die Möglichkeit haben, ihre Gedanken, Stimmungen und Perspektiven selbst zu bestimmen. Sie sind in der Regel erfolgreicher als andere, weil sie Probleme und Misserfolge als Chance sehen, um ihr Wissen zu erweitern. Dieser Zustand ist ein sehr kreativer und dynamischer Prozess, der neue Möglichkeiten und Erkenntnisse aufzeigt.

Hier ist ein dreistufiger Prozess, der Sie beim produktiven Denken unterstützt:

1. Definieren Sie für sich selbst, was wirklich wichtig für Sie ist. Reflektieren Sie ehrlich, wie Sie Ihre Tätigkeit und Rolle beschreiben und welche Stärken und Fähigkeiten Ihnen fehlen, um diese optimal zu erfüllen.

2. Nehmen Sie sich Zeit die Dinge bewusst aus anderen Perspektiven zu betrachten. Sprechen Sie mit anderen und bitten Sie darum, gemeinsam die verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und offen zu diskutieren.

3. Reflektieren Sie kritisch Ihre eigene Leistung. Mit anderen Worten: Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Handeln. Dieser Schritt ist so wichtig, denn um produktiv mit Fehlern umzugehen, dürfen Sie niemals einen anderen für Ihre Fehler verantwortlich machen.

Alles in allem

Es ist wirklich nicht einfach, eigene Unzulänglichkeiten einzugestehen und Verantwortung für das Handeln zu übernehmen. Wenn wir aufhören, Fehler als Versagen zu titulieren und sie als Lernchance erkennen, fördern Sie bei sich selbst und anderen Vertrauen und gewinnen an Sicherheit. Es lohnt sich wirklich, daran zu arbeiten.

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