Ob ein Workshop gelingt, entscheidet sich zu einem großen Teil, bevor er beginnt. Ein unklarer Auftrag oder die falschen Leute im Raum lassen sich später durch keine Methode mehr ausgleichen. Dazu kommt die Frage nach Ihrer eigenen Rolle: Viele Teamleiter:innen, Projektmanager:innen und Führungskräfte moderieren Workshops, an deren Ergebnis sie selbst ein Interesse haben, und müssen trotzdem für alle glaubwürdig bleiben.
Auch der Raum entscheidet mit, bevor jemand ein Wort sagt. Stuhlreihen machen aus einer Arbeitsgruppe ein Publikum, ein großer Tisch in der Mitte macht aus ihr eine Verhandlungsrunde. Wer im Stehen etwas bespricht, kommt nachweislich schneller zum Ergebnis, ohne schlechter zu entscheiden. Diesen Hebel nutzen die wenigsten Moderator:innen bewusst.
Nach diesem Modul
wissen Sie, was Moderation leisten kann und wo ihre Grenzen liegen, und entwickeln Ihren eigenen Stil als Moderator:in,
bleiben Sie glaubwürdig, auch wenn Sie selbst Interessen am Ergebnis haben, und erkennen, wann Neutralität nicht mehr möglich ist,
klären Sie den Auftrag so, dass Sie wissen, was am Ende herauskommen soll, und laden die richtigen Teilnehmenden ein,
planen Sie Ablauf und Agenda mit realistischen Zeiten und mit Blick auf die Energie der Gruppe, bis hin zum Tief nach der Mittagspause,
richten Sie den Raum so ein, dass er die Arbeitsform Ihres Workshops unterstützt,
eröffnen Sie einen Workshop so, dass die Gruppe in wenigen Minuten im Thema ist.


52 Montage. 52 Chancen neu zu beginnen.
Ein Buch zum Durchblättern, Anstreichen, Wiederfinden. Zum Begleiten durch ein ganzes Jahr – oder zum Aufschlagen genau dann, wenn Sie einen neuen Impuls brauchen.
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