Design Thinking Foundation – Online-Kurs

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Design Thinking Foundation – Online-Kurs

ab € 79,00

Probleme lösen beginnt nicht mit einer Idee. Es beginnt damit, das richtige Problem überhaupt zu erkennen.

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Sie lösen Probleme jeden Tag. Die Frage ist nur: Sind es auch die richtigen?

Stellen Sie sich einen Moment vor, der Ihnen vermutlich bekannt vorkommt: Ein Meeting, in dem alle sofort über Lösungen reden. Jemand hat eine Idee, jemand anderes eine bessere, am Ende einigt man sich auf einen Kompromiss. Und drei Wochen später stellt sich heraus, dass niemand das eigentliche Problem verstanden hat. Man hat schnell gehandelt. Nur nicht am richtigen Ort.

Das passiert nicht, weil Menschen unfähig sind. Es passiert, weil unser Denken darauf trainiert ist, möglichst schnell zu einer Lösung zu kommen. Effizienz fühlt sich gut an. Nur: Eine schnelle Lösung für das falsche Problem ist keine Effizienz. Sie ist verschwendete Zeit mit gutem Gewissen.

Design Thinking setzt genau hier an. Es ist kein Kreativitätstrick und keine Workshop-Methode mit bunten Klebezettel. Es ist eine Denkdisziplin, die eine einzige Sache konsequent verlangt: Bevor Sie eine Lösung entwickeln, verstehen Sie erst wirklich, wofür Sie sie entwickeln.

Warum das gerade jetzt wichtig ist

Sie treffen jeden Tag Entscheidungen über Menschen, die Sie nicht vollständig kennen: Kunden, Kolleginnen, Mitarbeiter, Patientinnen, Nutzer. Und je mehr Druck auf Tempo liegt, desto verlockender wird es, Annahmen für Wissen zu halten. Design Thinking ist die Gegenbewegung dazu: eine Methode, die Sie zwingt, genauer hinzuschauen, bevor Sie handeln und die Ihnen dabei ein Handwerkszeug gibt, das Sie ab sofort in jedem Projekt einsetzen können.

Was Sie in diesem Kurs lernen

Der Kurs führt Sie durch alle vier Phasen des Design Thinking, aber nicht als abstrakte Theorie, sondern anhand eines durchgängigen Praxisbeispiels, das Sie von der ersten bis zur letzten Minute begleitet. Sie sehen an einem konkreten Fall, wie sich ein Problem von der ersten vagen Beobachtung bis zur getesteten Lösung entwickelt.

Einfühlen: Sie lernen, wie ein Gespräch aussieht, das wirklich etwas über einen Menschen offenlegt, statt nur die eigenen Annahmen zu bestätigen.

Definieren: Sie erfahren, wie aus einer Beobachtung eine Erkenntnis wird, die überrascht und wie Sie daraus die Frage entwickeln, die Ihre Arbeit tatsächlich weiterbringt.

Ideen generieren: Sie erleben, warum die erste Idee selten die beste ist, und wie Sie Ihr Denken öffnen, ohne im Chaos zu enden.

Experimentieren: Sie lernen, wie Sie eine Idee an der Realität prüfen, bevor Sie Zeit und Geld in die falsche Richtung investieren.

Nach jedem Kapitel gibt es eine Übung, die Sie selbstständig bearbeiten: Ihr eigenes Workbook begleitet Sie dabei durch alle vier Phasen und macht sichtbar, wie weit Sie gekommen sind.

Die 12 Kapitel im Einzelnen

Einstieg

  • Willkommen: Was Sie nach diesem Kurs anders machen, wohin die Reise geht und womit Sie am Ende dastehen.

  • Warum Design Thinking und warum gerade jetzt? Warum kluge, erfahrene Menschen so verlässlich das falsche Problem lösen. Und für welche Art von Problemen Design Thinking taugt und für welche nicht.

Die vier Phasen im Überblick: Der Rhythmus, der unter allem liegt.

  • Phase 1: Einfühlen

    • Menschen wirklich verstehen: Wonach Sie suchen, wenn Sie sich in jemanden einfühlen: Bedürfnisse, Hürden, Gefühle. Mit Ihrer ersten Beobachtungsübung.

    • Das empathische Gespräch: Sieben Hebel, die aus einem Plausch ein Gespräch machen, das etwas offenlegt.

    • Persona und die Customer Journey: Wie Sie aus Ihren Notizen eine Persona bauen, die auf Beobachtung beruht statt auf Klischee. Und wie Sie die Tiefpunkte einer Journey Map als Landkarte für Ihre Lösung nutzen.

  • Phase 2: Definieren

    • Das richtige Problem finden: Vier Denkfallen, die Ihnen das falsche Problem als das richtige verkaufen. Und das Werkzeug, mit dem Sie Ihr Problem in einen einzigen scharfen Satz fassen.

    • Vom Point of View zur „Wie könnten wir …?“-Frage: Wie Sie aus Ihrem Problem eine Frage machen, die weder die Antwort schon verrät noch ins Uferlose zeigt.

  • Phase 3: Ideen generieren

    • Brainstorming und Brainwriting: Warum klassisches Brainstorming oft scheitert, und wie Brainwriting das behebt. Am Ende steht Ihr eigenes Ideenfeld.

  • Phase 4: Experimentieren

    • Experimentieren und Prototyping: Wie Sie in dreißig Minuten und für ein paar Cent testen, ob Ihre Idee trägt. Und warum ein grober Prototyp mehr wert ist als ein schöner.

    • Die Feedback-Konversation: Wie Sie die ehrliche Reaktion von der höflichen trennen. Und warum jedes Wort der Erklärung Ihren eigenen Test verfälscht.

Abschluss

  • Was Sie jetzt können und wie es weitergeht: Ihr vollständiger Durchlauf, schwarz auf weiß. Und wo Ihre Arbeit an eine Decke stößt, die Sie allein nicht heben können.

In jedem Kapitel läuft eine Frage mit: Mensch oder Maschine? Wo eine KI Sie schneller macht und wo sie Ihnen gefährlich wird.

Für wen dieser Kurs gemacht ist

Sie müssen kein Innovationsmanager sein, um von diesem Kurs zu profitieren. Der Kurs richtet sich an alle, die beruflich oder privat mit Menschen arbeiten und bessere Entscheidungen treffen wollen: Beraterinnen, die eine neue Methode in ihre Arbeit integrieren wollen. Teams, die ihre Meetingkultur verändern wollen. Menschen, die sich selbstständig machen und verstehen wollen, was Kundinnen wirklich brauchen – nicht nur, was sie sagen.

Was diese Menschen eint, ist keine bestimmte Branche. Es ist die Bereitschaft, eine Extrarunde zu drehen, bevor man handelt.

Warum von mir

Ich beschäftige mich seit über 15 Jahren mit der Frage, wie Menschen denken, entscheiden und miteinander kommunizieren. Was ich in diesem Kurs weitergebe, ist kein Theoriewissen aus zweiter Hand, sondern das, was ich als Wirtschaftspsychologin, Unternehmensberaterin und Autorin von zwölf Büchern zu Design Thinking und Denkfallen seit Jahren mit Teams tatsächlich erarbeite.

Häufige Fragen

Brauche ich Vorwissen? Nein. Der Kurs setzt bei null an und baut Schritt für Schritt auf.

Wie viel Zeit muss ich einplanen? Sie bestimmen das Tempo selbst. Die Kapitel sind kompakt gehalten und passen sich Ihrem Alltag an, nicht umgekehrt.

Ist Design Thinking nur für Teams relevant, oder auch alleine anwendbar? Viele der Techniken, die Sie im Kurs kennenlernen, können Sie sofort alleine einsetzen. Der volle Design-Thinking-Prozess entfaltet seine Wirkung im Team. Deshalb bauen wir am Ende des Kurses eine Brücke zu unseren Präsenzformaten im Design Thinking Space Wien.

Was, wenn ich nach dem Kurs noch offene Fragen habe? Genau dafür gibt es das Coaching-Paket: Eine Stunde, in der wir gezielt auf Ihre Fragen und Ihre Übungsergebnisse eingehen.

Gute Entscheidungen beginnen damit, die Menschen wirklich zu verstehen, für die Sie sie treffen.